5. Lauf Quer & Bike Cup 2015 – Safenwil

Spannende Rennen in allen Kategorien

Im ersten Rennen massen sich Schüler, Anfänger und Damen mit den Hobbyfahrern aller Altersklassen in einem Radquer über fünf Runden. Erstmals konnten die mit Vorgabe gestarteten Schüler Matthias Käser vom VMC Effretikon und Sascha Bolliger vom VC Volketswil länger als eine Runde vom Vorsprung zehren. Das Duo wurde in der zweiten Runde von Dieter Runkel vom VC Born Boningen ein- und überholt. Im Rücken des Ex-Weltmeisters, der seine Solofahrt unbeirrt fortsetzte,  kämpften Willy Hofer vom VC Steinmaur und Christian Steiner aus Oensingen vergeblich um den Anschluss. Nach einem Ausrutscher von Hofer beim Traversieren eines Schräghanges, verlor dieser den Anschluss.  Als dann in der Schlussrunde Silvan Marfurt aus Buchs AG zu Hofer und Steiner aufschloss, war es um Hofer geschehen. Er musste sich noch von David Heller, Bern geschlagen geben. Im Kampf um den Ehrenplatz konnte sich Marfurt in der langen Wiesenpassage noch deutlich von Steiner absetzen.

Im Hauptrennen der Querfahrer über acht Runden konnte der erstmals startende Senior Ruedi Parpan vom VMC Liestal zwei Runden lang die Führung behaupten, dann schloss der Kappeler Bruno Schertenleib (VC Steinmaur) zum Baselbieter auf.

Wegen eines Vorderraddefektes musste der an der Spitze liegende Parpan das Rennen aufgeben. Fünf Runden vor Schluss hatte Amateur Simon Wäfler vom VC Bauma sein grosses Handicap wettgemacht und schloss zur Spitze auf. Bald einmal konnte im keiner seiner  Konkurrenten mehr folgen. Mit einer konstanten Fahrt konnte der herausgefahrene Vorsprung von mehr als einer halben Minute sicher ins Ziel gebracht werden. Im Rücken des überlegenen Siegers entschied Marcel Ackermann, Amateur vom VC Rain den Sprint gegen den Junior Lukas Schnider vom VC Pfaffnau knapp für sich. Mit Sven Uhlmann vom VC Pfaffnau konnte sich ein weiterer Junior ganz vorne klassieren. Die fünf Elitefahrer konnten um den Tages-sieg und die weiteren Plätze nicht entscheidend eingreifen. Einzig der Laupersdorfer Jonas Baumann hätte noch ein Wörtchen mitreden können, doch verhinderte ein Wechseldefekt dieses Vorhaben.

Bei den Nachwuchsbikern setzten sich mit Fabio Bossart und Leon Fischer erneut  zwei Fahrer des VC Schötz vom Start weg an die Spitze. Doch diesmal sollte nichts aus einer Vorausfahrt werden. Die stark fahrende Triathletin Ladina Buss vom Tri Team Oensingen schloss eine Runde vor Schluss zum Duo auf und liess die Schüler und Anfänger klar hinter sich. Erst in der letzten von vier Runden gelang es Robin Steiner aus Oensingen, sich als erster Verfolger klar durchzusetzen. Knapp dahinter kämpften die Fahrer des VC Schötz und des Tri Teams Oensingen um die weiteren Plätze. Für den erfolggewohnten Anfänger Fabian Hauck vom Tri Team Oensingen war das Handicap zu gross. Trotz starker Fahrweise reichte es nicht weiter nach vorne.

Im Hauptrennen der Biker konnte der Däniker Senior André Bondt nur die erste von acht Runden dank seiner Vorgabe an der Spitze fahren. Michael Forster, Wangen a.A. schloss mit einer rassigen Fahrt zum Führenden auf, um diesen bald einmal hinter sich zu lassen. Mit ebenso schnellen Rundenzeiten wie die Querfahrer, war für die Verfolger bald einmal klar, dass es heute nur noch um den Ehrenplatz ging. Davon wollte allerdings Jonas Baumann, Laupersdorf nichts wissen. Nachdem dieser wegen Defekt das Querrennen aufgeben musste, versuchte er es für einmal bei den Bikern. Als Elitefahrer startete er weit hinter den Amateuren und den Nicht-lizenzierten. Nachdem Jonas Baumann zu Simon Baumann, Andreas Plüss und  Silvan Marti aufgeschlossen hatte, gab es kein Halten mehr. Noch vor Inangriff-nahme der Schlussrunde erschien er als erster Verfolger von Forster. Der Vorsprung des Führenden wurde immer kleiner, doch auf so einer übersichtlichen Strecke, konnte Forster den Verfolger fast auflaufen lassen, um den verdienten Sieg doch noch nach Hause zu fahren.

Im Rücken dieses Duos machten die Hobbyfahrer die weiteren Ehrenplätze unter sich aus. Mit Dominik Kunz und Marvin Setz vom VC Schötz auf den Plätzen acht und neun klassierten sich die ersten beiden Junioren ungewohnt weit hinten und dies mit über vier Minuten Rückstand. Nur elf Fahrer konnten sich in diesem schnellen Rennen der Ueberrundung entziehen.

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